Freudenberg & Co. KG

Automobilindustrie, Maschinenbau, Energie und Chemie, Medizin und Pharma, Textilien sowie Haushaltprodukte dies sind nur einige der Märkte, in denen die Unternehmensgruppe Freudenberg aktiv ist. Was 1849 als Gerberei begann, hat sich mittlerweile zu einem international erfolgreichen Mischkonzern entwickelt. Freudenberg ist weltweit in 55 Ländern vertreten und beschäftigt rund 32.000 Mitarbeiter. Seine Wurzeln hat das Familienunternehmen trotz internationaler Ausrichtung nie verloren und hat mit knapp 5.000 Mitarbeitern seinen Stammsitz nach wie vor in Weinheim an der Bergstraße. Innovationen spielen seit Beginn der Unternehmensgeschichte eine zentrale Rolle. Ob es die Erfindung der Dichtung aus Leder war, aus der der Simmerring entstand, womit Freudenberg die Automobilbranche eroberte. Oder der Vliesstoff als Trägermaterial für Kunstleder, aus dem sich Einlagestoffe für Textilien sowie Putztücher und schließlich Filter entwickelten. Ende der Fünfziger baute das Unternehmen ein weiteres Standbein auf und begann mit der Herstellung von schwingungstechnischen Teilen. Bald darauf folgten als logische Konsequenz die Spezialschmierstoffe, rund zehn Jahre später die Produktion von elektromechanischen Bauteilen aus denen flexible Leiterplatten für elektrische und elektronische Geräte wurden. Heute fokussieren sich die Entwickler hauptsächlich auf das Gebiet der Brennstoffzelle sowie der Elektromobilität. Innovativ ist Freudenberg aber auch seit jeher im Bereich der sozialen Verantwortung. Fabrikküche und Invalidenfonds damals, legt das Familienunternehmen heute besonderen Wert auf Bildungspartnerschaften und langfristiges, soziales Engagement in der Nachbarschaft des jeweiligen Landes. Freudenberg das ist über 160 Jahre traditionsreiche, aber zukunftsorientierte Geschichte.

Innovation: Lithium-Ionen Batterie

Verknappung der Ressourcen, Verteuerung des Benzins, Schutz der Umwelt Themen, die nicht nur den Einzelnen, sondern auch die Automobilindustrie beschäftigen. So kommt dem Elektromotor eine besondere Bedeutung zu. Das größte Problem ist dabei allerdings die Speicherung der Energie. Gelingt das nicht, bleibt das Auto nach ein paar kurzen Kilometern stehen. Eine mögliche Lösung heißt Lithium-Ionen-Batterie. Die Automobilindustrie arbeitet mit Hochdruck an der Elektromobilität, die serienmäßig eingesetzt werden kann. Erste Erfolge sind inzwischen sichtbar. In den Konzepten der Autohersteller für Hybrid- und Elektrofahrzeuge spielt die Lithium-Ionen-Batterie eine Schlüsselrolle. Durch die Bündelung des Wissens ihrer Teilkonzerne kann die Unternehmensgruppe Freudenberg als weltweit einziges Unternehmen ein umfangreiches Komponentenspektrum für diese Zukunftstechnologie anbieten. Seit Jahren arbeiten Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Freudenberg-Teilkonzerne unter anderem an Separatoren, Dichtungen, Filtersystemen und flexiblen Leiterplatten rund um die Lithium-Ionen-Batterie. Allein die hohen Temperaturen, die in einer solchen Batterie entstehen, sind eine Herausforderung. Als Kühlmittel kommen unterschiedliche Medien in Frage, für die Freudenberg jeweils spezielle Materialien für Dichtungen herstellt. Das sind vor allem Simmerringe, Flachdichtungen und O-Ringe. Für die Anbindung der Batterie an das Fahrzeug hat Freudenberg elastische Bauteile entwickelt, mit denen starre Schraubbefestigungen ersetzt werden. Sie tragen zur Verbesserung der Sicherheit und der Verlässlichkeit bei. Und die flexiblen Leiterplatten übertragen die Energie aus der Batterie in das Bordnetz.


Anschrift:
Höhnerweg 2-4

69469 Weinheim


zur Webseite