
Ein Keller voller Rechner? Für zahlreiche Firmen mag das normal sein, aber nötig ist es nicht. Informationstechnologie lässt sich in vielen Fällen sehr gut outsourcen. Vor allem in Bezug auf Sicherheitsfragen gehen viele mittelständische Unternehmen immer größere Risiken ein, weil sie aus eigener Kraft die Herausforderungen von neuen Bedingungen und verschärften Gesetzen nicht mehr bewältigen können. Mit dem Datacenter Rhein-Neckar im pfälzischen Mutterstadt stellt Pfalzkom | Manet der Wirtschaft der Region eine Alternative zur Verfügung. Es ist eines der modernsten und sichersten Serverheime Deutschlands. Das TIER 3-klassifizierte Hochsicherheitszentrum geht Mitte 2010 in Betrieb und umfasst dann zwei voneinander getrennte und autarke Serverräume mit je 350 Quadratmeter Fläche. Die Räume werden permanent video- und sicherheitsüberwacht. Der störungsfreie und ununterbrochene Betrieb ist durch eine ganze Reihe technischer Vorkehrungen gesichert. Die Stromeinspeisung in das Datacenter erfolgt redundant aus verschiedenen Spannungsebenen über das Umspannwerk der Pfalzwerke AG. Sollte die Versorgung über das reguläre Stromnetz doch einmal ausfallen, springen zwei Generatoren mit einer Gesamtleistung von 2.800 kVA an. Die Dieselmotoren liefern bereits nach Sekunden genug Strom, doch auch während dieser kurzen Übergangszeit ist dank der Batterieblöcke eine unterbrechungsfreie Energieversorgung gewährleistet. Ein zukunftsorientiertes Merkmal des Datacenters ist seine Energieeffizienz. Die Kältetechnik erfolgt über das Prinzip der freien Kühlung. Auf dem Dach sind Sonnenkollektoren installiert, die zusätzlichen Strom erzeugen. Für Unternehmer, die ihre IT in das Datencenter Rhein-Neckar auslagern, bedeutet dessen hochmoderne Ausstattung vor allem eines: viele Sorgen weniger, gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.