ABB AG

ABB ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Handel ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Wegweisende Innovationen sichern den Erfolg von ABB als High-Tech-Unternehmen. Daher hat der Konzern seine Forschungs- und Entwicklungsausgaben 2009 um fünf Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar erhöht. ABB-Technologien leisten einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz sie erhöhen Wirkungsgrade, verbessern die Effizienz und helfen beim Stromsparen. Generell gilt: Elektrizität als nachhaltigste Form von Energie wird in Zukunft eine zentrale Rolle beim Klimaschutz spielen. ABB-Forscher und -Entwickler erarbeiten potenziell bahnbrechende Ideen und wirken an visionären Projekten mit. Beispiel: Das Desertec-Projekt, mit dem Sonnenenergie in den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens für Millionen von Menschen nutzbar gemacht werden soll. Bereits heute ist die Technik von ABB entscheidend, um große Strommengen mit sehr geringen Verlusten über Tausende von Kilometern zu transportieren. Diese Langfristperspektive zeichnet ABB seit 1883 aus. ABB-Technologien helfen beim Ausgleich von Stromschwankungen, die durch den volatilen Wind- und Solarstrom verursacht werden. Zudem ermöglichen sie, dass private Haushalte Strom ins Netz einspeisen können. Insgesamt geht es dabei um die schrittweise Umwandlung des klassischen Stromnetzes in ein intelligenteres Netz, mit dem eine zuverlässige und effiziente Energieversorgung auch in Zukunft gewährleistet werden kann. ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2009 einen Umsatz von 3,18 Milliarden Euro und beschäftigte 10.600 Mitarbeiter. Der ABB-Konzern beschäftigt etwa 117.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern.

Innovation: ROSETTA Teamarbeit zwischen Mensch und Roboter

Die Automatisierung schreitet weiter voran. Expertenanalysen haben in Bezug auf die weitere Entwicklung von Produktionsprozessen einen deutlichen Trend aufgezeigt. In Zukunft werden Fabriken immer mehr Güter in größeren Stückzahlen herstellen, gleichzeitig jedoch dürfte es öfter zu Modifizierungen in der Bauweise kommen. Die bisher verfügbare Robotertechnik ist für solche dynamischen Umstellungen nicht optimal geeignet. Ein Konsortium aus mehreren europäischen Universitäten und renommierten Forschungseinrichtungen hat nun, unter Führung von ABB, diese Herausforderung angenommen und das Forschungsprojekt ROSETTA gestartet. Das Ziel ist, eine neue Generation von Industrierobotern zu entwickeln, die Hand in Hand mit dem Menschen in einer Produktionslinie zusammenarbeiten, ihn verstehen und in einem gewissen Maß selbständig tätig sind. ROSETTA-Roboter sollen für komplexere Aufgaben einsetzbar sein und flexibler zwischen Produktionsstationen wechseln können. Ihre Programmiersysteme müssen leicht Einstellungsänderungen ermöglichen, ohne Hilfe von Programmierexperten, und das Zusammenwirken von Menschen und Maschinen soll sich mittels neuer Sensor- und Kontrolltechnik sowie optimaler Entscheidungs-Software sicherer gestalten lassen. Um zu gewährleisten, dass sich die Mitarbeiter neben ihren Roboter-Kollegen wohl fühlen, werden Letztere menschenähnliche Bewegungsabläufe haben und über Sprachsteuerungsmechanismen verfügen. Die Roboter werden zudem aus Erfahrungen lernen und die hierfür erforderliche Information nicht nur speichern, sondern sie über das IT-Netzwerk an einen Server weiterleiten, damit dieses Wissen auch für andere Roboter zugänglich ist.


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Kallstadterstr. 1

68309 Mannheim


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