
Was passiert in den Köpfen zweier Menschen, die miteinander kommunizieren? Eine neue, am ZI etablierte Technik, das Hyperscanning, zeigt es. Zwei Testpersonen liegen in einem Tomographen, via elektronischer Live-Übertragung stehen sie in Kontakt, spezielle Scannerkameras registrieren jede Änderung der Mimik. Gleichzeitig sehen sie ihr Gegenüber in einem Spiegel, der das auf einem Monitor übertragene Bild des Anderen reflektiert. Die Gesichtszüge eines Menschen sagen bekanntlich viel darüber aus, was er denkt und fühlt und spielen eine zentrale Rolle in der nonverbalen Kommunikation. Zukünftig, so hoffen die Experten, wird die Methode unter anderem bessere Einblicke in die soziale Kommunikation bieten.